Gesetze

von Andreas Kunz

Warum?

Feste Rahmenbedingungen?

Zuerst erlernt man typografische Regeln, tolle Design-Grundsätze …

… und dann wirft man gezielt alles wieder über Bord, wenn’s mal cool aussehen soll. Genau so wenig, wie man »Coolness« direkt übersetzen kann, kann man – so glauben wir – gute Gestaltung eben nicht unbedingt in feste Rahmenbedingungen quetschen. Jedes neue Design sollte – wie auch immer umgesetzt – etwas Einzigartiges sein und die Zielgruppe genau ins Herz treffen.

Liebe auf den ersten Blick sozusagen? In der Gestaltung gelten etwas andere Gesetzmäßigkeiten, denn hier zählt der zweite Blick noch viel mehr. Kennen Sie den Gesichtsausdruck eines Menschen, der etwas Ungewöhnliches erblickt? Nach dem ersten Augenblick kann es sogar sein, dass sich der Kopf abwendet, aber nur, um sogleich wieder auf das jetzt Realisierte zu schauen. Und wenn sich dann die richtige und zielgruppengerechte Nachricht erschließt, ist die Chance am größten, im Hinterkopf des Rezipienten zu verbleiben und damit einen langfristig Eindruck hinterlassen zu haben.

Und außerdem:

Wenn man alle Gesetze studieren sollte, so hätte man gar keine Zeit, sie zu übertreten.

Johann Wolfgang von Goethe

Zurück

Einen Kommentar schreiben